Ich habe meinen Frieden mit dem Oktoberfest gemacht, mir ein Dirndl gekauft und auch sonst ganz brav über die Nebenwirkungen des Massenbesäufnisses für die gesamte Stadt hinweggeblickt. Trotzdem möchte ich an dieser Stelle das Kunstprojekt "LES DESASTRES DE LA BIERE" empfehlen: www.muenchenkotzt.de. Ohne Wertung natürlich.
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Donnerstag, 1. Oktober 2009
Peace, Wiesn!
Ich habe meinen Frieden mit dem Oktoberfest gemacht, mir ein Dirndl gekauft und auch sonst ganz brav über die Nebenwirkungen des Massenbesäufnisses für die gesamte Stadt hinweggeblickt. Trotzdem möchte ich an dieser Stelle das Kunstprojekt "LES DESASTRES DE LA BIERE" empfehlen: www.muenchenkotzt.de. Ohne Wertung natürlich.
Montag, 21. September 2009
Wiesn-Tipps Teil 1: The Walk of Shame
Aus aktuellem Anlass: Das Oktoberfest regiert die Stadt. Alljährlich wird nach einem witzigen Wiesn-Gag gesucht, der Geld bringt. Ein großer Hit war das Wiesn-Koks, weißer Schnupftabak, der mit Röhrchen verkauft wurde. Wir erinnern uns noch an die Bavaria-Brille, Bier-Rucksäcke, Dirndl-Leggings, Filzhüte in Maßkrug-Form. Ob das Bier-Abwisch-Bandl sich durchsetzt (Melanie berichtete) ist fraglich. Hier kommt eine weitere Idee aus der fem.com-Redaktion: Das Walk of Shame Kit. Wörtlich: Ein Set für den Gang der Schande. Sinngemäß: Ein Erste-Hilfe-Paket für One-Night-Stand-"Opfer". Passiert besonders oft während des Oktoberfests. Woran man erkennt, dass ein Mädchen den Walk of Shame gerade geht? Sie ist in der Regel schon früh unterwegs, sucht orientierungslos (in welchem Stadtviertel bin ich eigentlich?) nach einer U-Bahn-Station (das Portemonnaie gibt nach einer wilden Nacht keine Taxifahrt mehr her), hat zerzaustes Haar (der One-Night-Stand hatte keine Haarbürste), trägt kein oder das Make-Up vom Vortag, sowohl dem Outfit (Dirndl) als auch dem Mädchen sieht man den intensiven nächlichen Einsatz noch an. Hier gibt es die perfekte Lösung für eines der häufigsten Wiesn-Phänomene: www.walkofshamekit.com. In der handlichen Dose finden sich ein Kleid, Flip-Flops, Rucksack, Sonnenbrille, Zahnbürste inkl. Zahnpasta, feuchte Tücher, eine "Ruf mich an"- bzw. "Ruf mich nicht an"-Karte und ein Armband. Alles zusammen für 34,99 US-Dollar. Könnte ein gutes Geschäft für Wiesn-Stände und Taxi-Fahrer werden.
Mittwoch, 19. August 2009
Warum muss es denn in München sein?
Montag, 22. September 2008
Täglich grüßt...

Heute bloggt: Kathrin aus der fem-Redaktion
Chrissi könnte mit 100 Sätzen ihr ganzes Leben bestreiten, auf der Wiesn reichen weniger. Ich dachte, das ganze könnte man hier besser umgekehrt aufziehen und dazu klein anfangen (die Wiesn ist ja noch jung…): 10 Sätze, ohne die man wunderbar auf der Wiesn auskommen könnte, die man aber trotzdem jedes Jahr wieder hört
1. Ich bin doch nur das Wochenende hier – können wir knutschen?
2. Sono italiano, no english
3. Der Kotzberg ist bei Wiesn-Ende richtig matschig
4. Wegen Überfüllung geschlossen
5. Mir ist gar nicht schlecht
6. Dann gehen wir halt in Bodos Cafézelt
7. Du solltest einen Dirndl-BH tragen
8. Wo trägt man die Dirndl-Schleife nochmal als Single?
10. Ich glaub, der hat es nicht mehr auf die Toilette geschafft.
2. Sono italiano, no english
3. Der Kotzberg ist bei Wiesn-Ende richtig matschig
4. Wegen Überfüllung geschlossen
5. Mir ist gar nicht schlecht
6. Dann gehen wir halt in Bodos Cafézelt
7. Du solltest einen Dirndl-BH tragen
8. Wo trägt man die Dirndl-Schleife nochmal als Single?
10. Ich glaub, der hat es nicht mehr auf die Toilette geschafft.
9. Hölle, Hölle, Hölle
Fortsetzung folgt (eventuell) nach ausgiebigen Studien.
Fortsetzung folgt (eventuell) nach ausgiebigen Studien.
Donnerstag, 11. September 2008
Melanie und die Wiesn-ein kurzer historischer Abriss
Heute bloggt: Melanie aus der fem-Redaktion

Melanie gehört als "gebürtige Münchnerin" zu einer in München bedrohten Spezies.
Trotz ihrer Herkunft ist sie der Bayerischen Zunge nur periphär mächtig (Standards wie "Servus" und "Grias Deeh" gelingen ihr allerdings ohne erkennbar hochdeutschen Akzent), sie trinkt kein Bier, sie hat kein Dirndl und ja: sie ist eine bekennende Wiesn-Verschmäherin.
Das war nicht immer so. Bis zum Ende ihrer Grundschulzeit fieberte Klein-Melanie der "Vorhölle auf der Theresienwiese" (wie sie die Wiesn heutzutage gerne schimpft) mit rosigen Bäckchen entgegen: Ach, die erste Zuckerwatte! Endlich wieder am Schießstand Plastikblumen einheimsen, Achterbahn (noch ohne Looping) fahren, mit wohligem Schauer an der Geisterbahn vorbeilaufen (aber nie damit fahren), den Ständen mit Gasluftballons sehnsüchtige Blicke zuwerfen...
Heute ist alles anders, findet Melanie. Die alte Achterbahn ist schon lange verschrottet, die neuartigen Fahrgeschäfte verursachen kein Magenkribbeln mehr, sondern umfassende Übelkeit, und überhaupt gehen Erwachsene sowieso nur zum Bier trinken auf die Wiesn, zum betrunkenen Schunkeln und hemmungslosen Ausstoß von Gesängen, die eigentlich nicht mehr als solche zu bezeichnen sind.
Trotz all dieser Vorbehalte verschlug es Melanie vor zwei Jahren zum bisher letzten Mal auf das Oktoberfest, um etwas längst Überfälliges zu erledigen: Sie kaufte sich einen Gasluftballon. Und war zum ersten Mal als Erwachsene auf der Wiesn richtig glücklich. Wenn auch nur so lange, bis sich Spongebob Squarepants in den weiss-blauen Himmel verabschiedete.

Melanie gehört als "gebürtige Münchnerin" zu einer in München bedrohten Spezies.
Trotz ihrer Herkunft ist sie der Bayerischen Zunge nur periphär mächtig (Standards wie "Servus" und "Grias Deeh" gelingen ihr allerdings ohne erkennbar hochdeutschen Akzent), sie trinkt kein Bier, sie hat kein Dirndl und ja: sie ist eine bekennende Wiesn-Verschmäherin.
Das war nicht immer so. Bis zum Ende ihrer Grundschulzeit fieberte Klein-Melanie der "Vorhölle auf der Theresienwiese" (wie sie die Wiesn heutzutage gerne schimpft) mit rosigen Bäckchen entgegen: Ach, die erste Zuckerwatte! Endlich wieder am Schießstand Plastikblumen einheimsen, Achterbahn (noch ohne Looping) fahren, mit wohligem Schauer an der Geisterbahn vorbeilaufen (aber nie damit fahren), den Ständen mit Gasluftballons sehnsüchtige Blicke zuwerfen...
Heute ist alles anders, findet Melanie. Die alte Achterbahn ist schon lange verschrottet, die neuartigen Fahrgeschäfte verursachen kein Magenkribbeln mehr, sondern umfassende Übelkeit, und überhaupt gehen Erwachsene sowieso nur zum Bier trinken auf die Wiesn, zum betrunkenen Schunkeln und hemmungslosen Ausstoß von Gesängen, die eigentlich nicht mehr als solche zu bezeichnen sind.
Trotz all dieser Vorbehalte verschlug es Melanie vor zwei Jahren zum bisher letzten Mal auf das Oktoberfest, um etwas längst Überfälliges zu erledigen: Sie kaufte sich einen Gasluftballon. Und war zum ersten Mal als Erwachsene auf der Wiesn richtig glücklich. Wenn auch nur so lange, bis sich Spongebob Squarepants in den weiss-blauen Himmel verabschiedete.
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