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Montag, 21. Juli 2014

Pause bei Pattinsons



Ganz ohne Photoshop - und ganz ohne Kommentar.

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Please welcome: Guidos and Guidettes


Die "Guidos" aus "Jersey Shore"


Mit deutschen Doku-Soaps kann man mich jagen - give me "Rock of Love Bus", "A Double Shot at Love" oder "The Girls of Hedsor Hall", und ich ignoriere sogar die Anrufe meiner besten Freundin (Sorry, Jenny!!!).

Der aktuellste und am heißesten diskutierte Neuzugang dieses Genres ist vergangene Woche in den USA auf MTV angelaufen. Name: Jersey Shore, Thema: Acht Menschen der mir bis dato unbekannten Spezies "Guido" bzw. "Guidette" werden in einem Küstenort in einem Beach House eingepfercht und dabei abgefilmt, wie sie sich betrinken, befummeln, halbnackig machen und Dünnsuppe reden. Ergo: Sowas wie "The Real World" revisited und damit Große Unterhaltung.

Guidos, so lehrt die Serie, sind Italo-Amerikaner mit akribisch gepflegter Schlagersänger-Bräune, schlechten Gelfrisuren, aufgepumpten Körpern und glossgepflegten Lippen. Guidettes sind das weibliche Gegenstück minus Gelfrisur und Pumpkörper. Selbstverständlich stehen bereits die ersten Organisationen auf dem Plan, die anprangern, die Serie verunglimpfe Amerikaner italienischen Ursprungs. Auch diverse Einwohner New Jerseys fürchten um ihr Image, weisen darauf hin, dass die Protagonisten nicht aus New Jersey, sondern aus New York und Staten Island stammen.

Ist natürlich völlig übertrieben, schließlich ist das Machwerk pure Realkomödie. Und doch verdanke ich dieser unfreiwilligen PR überhaupt das Gewahrwerden der Existenz dieser Show. Das Beste daran: Die Folgen sind (noch!) in ganzer Länge auf mtv.com (hier) zu sehen. Heute Abend läuft Folge 3 ...

et voilá, die "Guidettes"

Montag, 9. Februar 2009

That's too kitschy!

Sex and the City kenne ich fast auswendig und musste heute an die Szene denken, als Carrie und Miranda aus Versehen am Valentinstag essen gehen und sich zwischen lauter Pärchen in einem mit Ballons und Glitzer dekorierten Restaurant wiederfinden. Das Ausmaß der Dekoration ist so absurd, dass die beiden sich vor lauter zwischen ihnen schwebenden Ballonschnüren kaum unterhalten können. Warum müssen wir hier, im manchmal so schön-nüchternen Deutschland, eigentlich jeden US-Brauch adaptieren? Halloween, Valentines Day, Baby Showers, Divorce Partys. Fehlt nur noch die Sweet 16-Party, wo arme reiche Eltern ihren Töchtern eine Megasause inklusive Limousine zum 16. Geburtstag schenken müssen. Mir würde es genügen, wenn die Amerikanisierung sich auf den Import von Serien beschränken würde. Dann könnte ich am Samstag einfach zum Dinner gehen ohne Angst vor Herz-Luftballons und Kitsch-Alarm in meinen Lieblingsrestaurants haben zu müssen. Und die hätte ich übrigens auch, wenn ich gerade frisch verheiratet wäre.