Donnerstag, 13. August 2009

Aufgeblasen

Die Männerquote bei fem.com steigt! Nachdem Anfang des Monats Kollege Olli die Sales-Frauschaft erweiterte, bekamen wir gestern noch einen Mann geschickt. Und das meine ich wortwörtlich: Horst lag im Briefkasten. Zusammengefaltet. Bei ihm war die Luft raus. Unsere Teamassistentin Lydia nahm sich seiner an - und pustete ihn auf. Horst ist klein, leicht bekleidet, hat spärliches Brusthaar und einen roten Schopf. Aber wir mögen ihn gern. Und hoffen, dass er lange bei uns bleibt. Deshalb ein kleiner Aufruf: Schickt uns mehr Männer - natürlich nur, damit Horst und Olli (okay, und Manuel, Dominic, Daniel und Lennart) sich nicht einsam fühlen.

Team von fem.com in Gefahr

Unser neuestes Arbeitsrisiko lautet Fotoshopping. Da wir von Berufs wegen auf den Seiten von fem.com herumsurfen müssen, ist die Online -Shopping-Gefahr extrem hoch. Ich muss meiner Kollegin P. schon verbieten, sich zu lange in den Ressorts Stars oder Fashion aufzuhalten und noch schlimmer: Mit der Maus über das Bild zu fahren. Denn dann öffnen sich wie von Zauberhand schicke Verlockungen zum Direktbestellen.

Bye-Bye, Baby

Dass die deutsche Printausgabe der Vanity Fair eingestellt wurde ist eine Sache, dass gestern auch noch Vanity Fair Online (www.vanityfair.de) offline genommen wurde, ist eine andere Sache. Dieser Schritt ist so endgültig. Schade um beide. Zum Glück ist die US-Ausgabe nicht in Gefahr und das Abo ist auch in Deutschland für ca. 30 Euro jährlich beziehbar.

Mittwoch, 12. August 2009

Pipi Kurzstrumpf


Kurztrip nach Stockholm: Die schwedische Hauptstadt ist voll von unglaublich gutaussehenden blonden Schwedinnen – das ist kein Gerücht! Leider trifft das nicht unbedingt auf die männlichen Bewohner zu, vielmehr ist meine These ja, dass man (und frau auch) sich so von all den hübschen Frauen ablenken lässt, so dass es unmöglich ist, gutaussehende Männer überhaupt wahr zu nehmen. In Schweden scheint es übrigens keine Kleider mehr zu geben. Nur T-Shirts.

Aber eigentlich wollte ich von der Erfindung dieser Dame berichten, die ganz bestimmt keine Schwedin war. Sie hat also ihre fleischfarbene Strumpfhose unten abgeschnitten, vernäht um die Knöchel gebunden und trägt das ganze nun als Leggins. Oder wird das sogar so verkauft und ich hab einen neuen Trend verpasst?

Noch ein Highlight aus Schweden: Prinzessin Victoria ist mir über den Weg gelaufen, eher gesagt gefahren. Sie kam einfach mit dem SUV aus ihrem Schloss in Drottningholm gefahren und winkte den erstaunten Touris zu. Obwohl ich ganz und gar kein Royals-Fan bin, war ich plötzlich so aufgeregt, dass ich ganz vergessen habe, ein Foto zu machen…

Under Suspicion

So manche Kollegin verdächtigt mich, sie nach ihrem Sternzeichen ausgewählt zu haben. Zum Glück habe ich nicht alleine entschieden, mein Kollege A. war dabei. Aber ich gebe zu, dass ich vor großen Entscheidungen in meinem Leben immer einen Blick auf die Sternenkonstellation werfe, vor allem mit Hilfe der Horoskope meines Lieblings-Astrologen Michael Lutin, den ich als Autoren für fem.com gewinnen konnte und der mittlerweile viele Fans in unserer Leserschaft hat. Was die Redaktion von fem.com angeht verrate ich nur so viel: Wir sind ein sehr kreatives und harmonisches Team.

www.fem.com/astro

Dienstag, 11. August 2009

30-Something's Beauty Secrets

Wenn Freundinnen plötzlich aussehen, als hätten sie eine Frischzellenkur verpasst bekommen, oder aber mysteriöse Verabredungen in der Innenstadt haben, dann hat das in den seltensten Fällen etwas mit Männern zu tun. Die geheimen Dates von heute finden in schicken Praxen statt, wo die Damen sich ein wenig Botox verpassen lassen. Irgendwann sickert das Geheimnis dann im Freundeskreis durch. Man behandelt das Thema (zumindest der betreffenden Person gegenüber) absolut diskret, eben so, als wüsste man von einem heimlichen Liebhaber.

Montag, 10. August 2009

Hilfe, Aschenputtel!



Nicht, dass ich große Füße hätte, aber die Schuhe meines Lebens, die gerade in einem pink-rosèfarbenen Karton unter meinem Schreibtisch lagern, sind genau eine halbe Nummer zu klein.
Und ausverkauft, versteht sich.

Was tun also? Geduldig habe ich auf eine andere Tageszeit gewartet, weil Füße im Laufe des Tages angeblich ihre Größe verändern. Nix. Ich habe versucht, meine Zehen einzuziehen, Babys können das schließlich auch. Vergeblich. Jetzt sitze ich hier und frage mich, wie zum Teufel ich in diese Schuhe, die ich um keinen Preis (!) zurückgeben werde, hineinkomme.

Zumindest befinden sie sich in guter Gesellschaft: In meinem Schuhregal lagern circa 15 dieser Leichen, die nur "ein ganz kleines Bisschen zu eng" waren und deswegen nie getragen wurden.

Tipps und Tricks bitte weitergeben.

Eure Chrissi

Freitag, 7. August 2009

Freizeitneid

Wörter wie "Home Office" und "18 Uhr" sorgen heute im besten Fall für hysterische Kicherkrämpfe. Im schlechtesten Fall werden Kollegen der Büroflucht verdächtigt oder verteidigt (XY hat den halben Tag frei, Z war gestern bis 4 Uhr morgens im Einsatz) . Es herrscht Freizeitneid bei fem.com. Aber bitte liebe Freunde: Es ist Freitag, es ist megaheiß, stickig, kurz: Das Büro ist einfach nicht der Place to be. Ihr seid keine schlechten Menschen.

Donnerstag, 6. August 2009

Dringende Abkühlung benötigt

Unsere Bürosituation ist hier bereits hinreichend erörtert worden - könnte man meinen. Jeden Tag gibt es allerdings Momente, die alles Vorangegangene noch toppen. Heute ließen nicht nur mehrere LKW-Fahrer ihre Riesenmaschinen gleichzeitig über gefühlte zwei Stunden dröhnen (also alles wie immer), sondern es gesellte sich zwischendurch auch noch Tierheim-Feeling dazu: Ein grausiges Jaulen erschütterte den Büroblock von mehreren Seiten. Danach: Stille. Ob es Tote und Verletzte gab – keine Ahnung. Auf jeden Fall war es ruhig, wenigstens für ein paar Minuten.

Was sonst noch passiert ist heute? Melanie verteilt wunderbare Streicheleinheiten mit Thermalwasser. Das Highlight des Tages!

Montag, 3. August 2009

Kleingeister

Weil sie jetzt hier mit einem Mini-Hündchen ankommt, sind mir die Bonsai Kitten eingefallen, die vor ein paar Jahren für riesigen Aufruhr gesorgt haben (inklusive bei meine Mutter, die gerade das Internet entdeckte und mir jeden Tag solche Mails weiterleitete - von "finde dein Glück, wenn du diese Email an 10 Freunde weiterleitest" bis zu "Wasserflaschen im Auto liegen lassen verursacht Brustkrebs" und jenen besagten "Bonsai Kitten").

Betreiber einer Webseite (übrigens immer noch online: www.shorty.com/bonsaikitten/index.html) boten kleine Kätzchen an, die vorgeblich mehrere Monate lang in kleine Glasbehälter eingesperrt wurden, wodurch die Tiere die Form der Flasche annehmen sollten. Darauf folgte eine Email-Flut von Tierschützern. Sogar das FBI ermittelte wegen Tierquälerei – ohne Erfolg, denn es handelte sich lediglich um eine Satire. Vielleicht ist der Mini-Hund ja eine wahrgewordene Satire? Vielleicht ist es aber auch nur eine zu groß gewordene Ratte, welchen Eindruck ich bei kleinen Hunden meistens habe – der Zorn der Besitzer ist mir natürlich gewiss. Ich muss zu meiner Verteidigung sagen, dass ich Hunde sehr gerne habe – eine gewisse Größe sollten sie meiner Meinung generell aber schon erreichen – sonst fallen sie einfach nicht unter die Kategorie „Hunde“. Aber das Mallorca-Etwas ist schon ganz putzig…