Mittwoch, 8. Juli 2009

Mission Hollywood Makes Me Smile

[Weil es von Annika kein Bild gab: hier Margarita als "Manni"]

Was alle gut finden finde ich desöfteren doof, oder andersrum: was alle doof finden, finde ich desöfteren recht erbaulich. Aktuelles Beispiel: Germany's Next Topmodel versus Mission Hollywood. Während ersteres Format auch die vermeintlich intelligentesten Gemüter meines Umfeldes in irgendeiner Weise erhitzte, ging es mir - offen gestanden - am Popöchen vorbei.

Anders Mission Hollywood. Ich gestehe: ich habe es bereits drei Mal konsumiert, und war - offen gestanden - vorletzten Montagabend gravierend verstimmt, als es, anders als erwartet NICHT KAM! Es war, wie ich später erfahren musste, aufgrund von Quotenarmut auf den Samstagnachmittag verbannt worden. Folglich musste ich diesen Samstag eine wichtige Verabredung canceln, um stattdessen mit meiner Couch zu verwachsen.

Und so konnte ich verzückt verfolgen, wie die Kandidatinnen (die im Gegensatz zu den Model-Aspirantinnen gerade Sätze mit Unterhaltungswert formen können, und über etwas verfügen, das man "Persönlichkeit" nennen könnte) - in Männer umgestylt wurden. Annika als pädophiler Italo-Eisverkäufer schaffte etwas, was Heidi K. wohl bis zum Ende aller Tage nicht gelingen wird: Sie entlockte mir ein lautes Lachen. Deshalb bin ich wohl auch nächsten Samstag wieder am Start - wenngleich als vermutlich Einzige...

Begegnungen der 3. Art

Wenn man z.B. am Sonntagmorgen um neun zwei bis zur Unkenntlichkeit sportlich gestylte Arbeitskolleginnen gemeinsam beim Joggen im Englischen Garten trifft, während man selbst nichtsahnend spazieren geht. Heute morgen musste ich schon wieder eine Begegnung der 3. Art im Englischen Garten erleben. Wie sonst würde man eine 60-Jährige Frau mit hüftlangen, roten Haaren nennen, die mit Teddy-Bär-Rucksack und Schmetterlingsstäben am Fahrrad an einem vorbeifährt? Die Dame kam mir bekannt vor, in meinem Fitnessstudio gibt es noch ein paar Rentner-Mädchen, die mit geflochtenen Zöpfchen auf Ballettschlappen an den 20-Jährigen vorbeischweben, um ihre vierte Power-Yoga-Stunde innerhalb einer Woche wahrzunehmen.

Mel, bin ich jetzt ein Ageist?
Wer erklärt mir das Phänomen der ewigen Mädchen?

Donnerstag, 2. Juli 2009

Hot?


Eröffnung der Bread & Butter und Mando Diao spielt mit freiem Oberkörper in der Columbia-Halle. Nicht schlecht... Uli von fashionfreax fand's super, auch wenn der Prosecco ausgegangen ist. Die Vogue hat sich 'ne andere Schnitte geschnappt: Justin Timberlake - selbiger hat aber nichts Spannendes rausgelassen.
Kann aber trotzdem so weiter gehen...

Mittwoch, 1. Juli 2009

Nachts im Kino


Wie, es geht niemand mehr ins Kino!?


Als ich gestern versucht habe, Karten für das Filmfest in München zu bekommen, erntete ich einen mitleidigen Blick und ein gedehntes "Jeeeeetzt nooooch?" von der Kinokassenfrau. "Whiskey mit Wodka" ist seit Wochen ausverkauft, "Zerissene Umarmungen" sowieso und der Rest...ach. "Da müssen's schon nachts gehen!"

Mach ich auch. Das erste Mal seit meinem 16.Lebensjahr werde ich morgen in eine - festhalten - Spätvorstellung gehen! Die Letzte, die noch frei war.

Eine ungeahnte Herausforderung für jemanden, der schon einschläft, wenn der Fernsehfilm der Woche Überlänge hat. Der circa 50 DVDs nur im Regal hat, nur weil er damals das Ende des Films verpasst hat. Ich werde es schaffen. Ich tue es für Sienna und Keira.

Eure Chrissi

Donnerstag, 25. Juni 2009

Multipler Süßanfall

Wenn ich plötzlich anfange, hochfrequente Töne zu produzieren, wissen meine Kolleginnen inzwischen Bescheid: Melanie hat bei der Bildrecherche oder sonstwo im Internet ein Tierbabyfoto erspäht. Jüngster Vorfall: Ich sehe mich bei der Bildersuche zur entlegenen Insel Südgeorgien (für ein Interview mit den beiden Gründern der Lonely Planet Reiseführer) mit einer wahren Flut an Robbenbabies konfrontiert. Die Folge: Multipler Süßanfall (intervallartiges Ausstoßen erwähnter Frequenzen, Störung von Chrissis Arbeitsfluss durch wiederholtes Heranwinken an meinen Bildschirm samt dringlich vorgebrachter Aufforderung: "Guck mal, GUCK MAL! So süüüß, und schau mal, das Fellchen so weich! Schau mal, ich hab' das Bild vergrößert, jetzt sieht man es richtig, das Fellchen...")

Aber ich hab' ja recht! Doch! Jetzt guckt doch mal, da oben, die süße Minikuschelrobbe, und schaut mal, die ÖHRCHEN... aaaaaaaawwww!

Mittwoch, 24. Juni 2009

Grüße aus dem Elefantengehege

Ein Freund erzählte kürzlich, dass er so nah am Zoo wohnt, dass er nachts Seelöwen-Geschrei hören kann. Ähnliches kann ich aus den Räumen der Redaktion berichten. Vor allem in der Erkältungszeit könnte man meinen, dass in manchen Nebenräumen wilde Elefanten leben. Zumindest kann ich von fem.com uneingeschränkt behaupten, dass wir eine sehr tierliebe Redaktion sind.

Donnerstag, 18. Juni 2009

Heldin in High Heels


Eigentlich bin ich eine Memme. Jammere über Zipperlein, stöhne über Mini-Wündchen, pflege meine Wehwehchen.

Aber im Sommer werde ich zur Heldin.

Riemchenschuhe, Römersandalen, Wedges, Pumps und Peep Toes - ich laufe auf allem. Auf nackter Haut! Söckchen sind was für Weicheier, Strumpfhosen...pfui.

Wenn das Leder reibt, beiße ich die Zähne zusammen, wenn die Riemen ins Fleisch schneiden, klebe ich fleißig Pflaster. Auf einen Schuhsommer verzichte ich nicht. Dann lieber nichts zu Weihnachten. So.

Eure Chrissi


Montag, 15. Juni 2009

Top 5 Office-Krankheiten

Platz 1: Telefonitis Forte
Platz 2: Logorrhö
Platz 3: Email-Tourette
Platz 4: Skype-Sucht
Platz 5: Pathologische Stimmungsschwankungen

Freitag, 12. Juni 2009

Rätselraten à la fem.com


Welcher männliche Hollywood-Star war ohne Begleitung auf der Art Basel unterwegs und beheizt damit Gerüchte um eine Trennung, an die niemand glauben möchte?






Des Rätsels Lösung wie immer auf www.fem.com

Mittwoch, 10. Juni 2009

Ich bin süchtig.


Endorphinsüchtig. Endorphine sind körpereigene Chemikalien, die dafür sorgen, dass wir uns auf der ganzen Linie stark, spitze, klasse und prima fühlen. Die Produktion lässt sich durch illegale wie legale Suchtmittel aller Art induzieren. Ich verzichte auf Mittel, und konzentriere mich stattdessen auf eine gängige legale Methode, die allerdings ebenfalls Suchtcharakter annehmen kann:
ich verliebe mich. So etwa fünf Tage lang, um dann einen etwa zweiwöchigen Kater (Endorphinentzug!) folgen zu lassen.

Weil das zu lang ist (der Kater, nicht die fünf Tage), und sich das mit dem Verlieben auch nicht so häufig einrichten lässt, wie ich es mir wünschen würde (angestrebte Quote: einmal im Monat - ich sage ja, kann Suchtcharakter annehmen!), suche ich nach Alternativen. Es gibt Menschen, die sagen, dass mittels Meditation, gemeinsamen Gesängen und ekstatischen Tänzen die körpereigene Chemikalienproduktion gleichermaßen aktiviert werden kann.

Deshalb war ich gestern auf einem Kundalini-Yoga-Workshop. Um dort zu treibenden Beats (sacht man doch so, oder?) meine Gliedmaßen zu schütteln, wild zu atmen, wie verrückt zu schwitzen und mich diversen Sit-Up und Liegestützmarathons zu verweigern. Danach war ich primär erledigt.
...während ich darüber nachsann, wie toll es sich doch anfühlen würde, wenn ich jetzt verliebt wäre (glücklich, wohlgemerkt). Endorphinausschüttungen blieben aus.

Bis heute morgen. Als ich aus einem Traum erwachte der sich darum drehte, dass - man glaubt es kaum - ich verliebt war.

Ich hätte wohl doch die 100 Liegestütze und 150 Situps mitmachen sollen. Andererseits: im Vergleich dazu sind zwei Wochen Verliebtheits-Kater doch gelacht!

Heute schrieb ein Redaktionsmitglied, das aufgrund der privaten Natur der angesprochenen Inhalte namentlich ungenannt bleiben möchte.