Donnerstag, 25. Juni 2009

Multipler Süßanfall

Wenn ich plötzlich anfange, hochfrequente Töne zu produzieren, wissen meine Kolleginnen inzwischen Bescheid: Melanie hat bei der Bildrecherche oder sonstwo im Internet ein Tierbabyfoto erspäht. Jüngster Vorfall: Ich sehe mich bei der Bildersuche zur entlegenen Insel Südgeorgien (für ein Interview mit den beiden Gründern der Lonely Planet Reiseführer) mit einer wahren Flut an Robbenbabies konfrontiert. Die Folge: Multipler Süßanfall (intervallartiges Ausstoßen erwähnter Frequenzen, Störung von Chrissis Arbeitsfluss durch wiederholtes Heranwinken an meinen Bildschirm samt dringlich vorgebrachter Aufforderung: "Guck mal, GUCK MAL! So süüüß, und schau mal, das Fellchen so weich! Schau mal, ich hab' das Bild vergrößert, jetzt sieht man es richtig, das Fellchen...")

Aber ich hab' ja recht! Doch! Jetzt guckt doch mal, da oben, die süße Minikuschelrobbe, und schaut mal, die ÖHRCHEN... aaaaaaaawwww!

Mittwoch, 24. Juni 2009

Grüße aus dem Elefantengehege

Ein Freund erzählte kürzlich, dass er so nah am Zoo wohnt, dass er nachts Seelöwen-Geschrei hören kann. Ähnliches kann ich aus den Räumen der Redaktion berichten. Vor allem in der Erkältungszeit könnte man meinen, dass in manchen Nebenräumen wilde Elefanten leben. Zumindest kann ich von fem.com uneingeschränkt behaupten, dass wir eine sehr tierliebe Redaktion sind.

Donnerstag, 18. Juni 2009

Heldin in High Heels


Eigentlich bin ich eine Memme. Jammere über Zipperlein, stöhne über Mini-Wündchen, pflege meine Wehwehchen.

Aber im Sommer werde ich zur Heldin.

Riemchenschuhe, Römersandalen, Wedges, Pumps und Peep Toes - ich laufe auf allem. Auf nackter Haut! Söckchen sind was für Weicheier, Strumpfhosen...pfui.

Wenn das Leder reibt, beiße ich die Zähne zusammen, wenn die Riemen ins Fleisch schneiden, klebe ich fleißig Pflaster. Auf einen Schuhsommer verzichte ich nicht. Dann lieber nichts zu Weihnachten. So.

Eure Chrissi


Montag, 15. Juni 2009

Top 5 Office-Krankheiten

Platz 1: Telefonitis Forte
Platz 2: Logorrhö
Platz 3: Email-Tourette
Platz 4: Skype-Sucht
Platz 5: Pathologische Stimmungsschwankungen

Freitag, 12. Juni 2009

Rätselraten à la fem.com


Welcher männliche Hollywood-Star war ohne Begleitung auf der Art Basel unterwegs und beheizt damit Gerüchte um eine Trennung, an die niemand glauben möchte?






Des Rätsels Lösung wie immer auf www.fem.com

Mittwoch, 10. Juni 2009

Ich bin süchtig.


Endorphinsüchtig. Endorphine sind körpereigene Chemikalien, die dafür sorgen, dass wir uns auf der ganzen Linie stark, spitze, klasse und prima fühlen. Die Produktion lässt sich durch illegale wie legale Suchtmittel aller Art induzieren. Ich verzichte auf Mittel, und konzentriere mich stattdessen auf eine gängige legale Methode, die allerdings ebenfalls Suchtcharakter annehmen kann:
ich verliebe mich. So etwa fünf Tage lang, um dann einen etwa zweiwöchigen Kater (Endorphinentzug!) folgen zu lassen.

Weil das zu lang ist (der Kater, nicht die fünf Tage), und sich das mit dem Verlieben auch nicht so häufig einrichten lässt, wie ich es mir wünschen würde (angestrebte Quote: einmal im Monat - ich sage ja, kann Suchtcharakter annehmen!), suche ich nach Alternativen. Es gibt Menschen, die sagen, dass mittels Meditation, gemeinsamen Gesängen und ekstatischen Tänzen die körpereigene Chemikalienproduktion gleichermaßen aktiviert werden kann.

Deshalb war ich gestern auf einem Kundalini-Yoga-Workshop. Um dort zu treibenden Beats (sacht man doch so, oder?) meine Gliedmaßen zu schütteln, wild zu atmen, wie verrückt zu schwitzen und mich diversen Sit-Up und Liegestützmarathons zu verweigern. Danach war ich primär erledigt.
...während ich darüber nachsann, wie toll es sich doch anfühlen würde, wenn ich jetzt verliebt wäre (glücklich, wohlgemerkt). Endorphinausschüttungen blieben aus.

Bis heute morgen. Als ich aus einem Traum erwachte der sich darum drehte, dass - man glaubt es kaum - ich verliebt war.

Ich hätte wohl doch die 100 Liegestütze und 150 Situps mitmachen sollen. Andererseits: im Vergleich dazu sind zwei Wochen Verliebtheits-Kater doch gelacht!

Heute schrieb ein Redaktionsmitglied, das aufgrund der privaten Natur der angesprochenen Inhalte namentlich ungenannt bleiben möchte.

Sonntag, 7. Juni 2009

Verblüht.

Schön, wenn sich Celebritys nicht ihr ganzes Leben lang wie Celebritys benehmen.

Mayim Bialik (33), die in der Lieblingsserie "Blossom" in den 90ern die ARD rockte (ja, ein Glücksgriff der ARD), lässt sich in der nächsten Season der US-Trend-Show "What Not To Wear" umstylen. Vor einem Millionenpublikum. Der Grund: 90 Prozent der Klamotten, die Mayim besitzt, stammen aus ihrer "Blossom"-Zeit. "Ich bin nicht trendy, ich bin nicht hip, ich verstehe Mode nicht" sagt sie.

Ich finde das extrem mutig. Aber mutig ist ihr aktueller Look ja irgendwie auch.

Eure Chrissi

Freitag, 5. Juni 2009

Für die PPP-Fans unter euch...

... Philipp Plein arbeitet nicht bei fem.com. Also liebe Anrufer und Email-Schreiber: keine Ahnung wie ihr darauf kommt. Wir hätten ihn wirklich, wirklich gerne hier sitzen. Er würde den Männer-Mangel in der Redaktion beheben, wäre was fürs Auge und konnte uns bestimmt tolle Styling-Tipps geben. Wir wären per Du mit der Designer-Elite Deutschlands - ach was, der ganzen Welt! Bestimmt hätte er auch gaaaaanz viel Glitzer-Shirts im Gepäck und würde uns jeden Abend auf die wichtigsten Gästeliste setzen lassen. Münchens Bussi-Bussi-Szene stünde uns offen!

Und dann würden wir bestimmt auch das "schreibt man ihn jetzt mit zwei oder einem P"-Problem in den Griff bekommen... Eure Kathrin

Donnerstag, 4. Juni 2009

Liebe Fashion-Blogger,

es ist toll, dass es Euch gibt, ja wirklich! Aber müsst Ihr deswegen Pressemitteilungen verschicken, in denen Ihr Eure Anwesenheit auf Events als "Gipfeltreffen der Stil-Elite" ankündigt? Hier schreibt übrigens nicht Anna Wintour, sondern eine Hobby-Reise-Bloggerin, die sich selber nicht für die offizielle Nachfolge des Condé Nast Travellers hält. Und Wintour, Menkes & Co.? Fraglich, ob sie überhaupt bemerkt haben, dass Fashion-Blogger angeblich die neuen Mode-Meinungsmacher sind.

Mittwoch, 3. Juni 2009

Düfte fürs Leben - oder einen Sommer

Eau Dynamisante von Clarins ist mal ein Duft, auf den sich die ganze Redaktion einigen konnte. Und was Düfte angeht, sind wir alle nicht besonders einfach. Gerade die Diskussion über Sommerdüfte: Sun von Jil Sander treibt einen riesigen Graben durch unser Zimmer. Absolutes No-Go sagt die eine Hälfte, Sommer pur die andere. Eau Vitaminée von Biotherm finden die meisten ok, aber kein Duft fürs Leben.

Sun ist für mich allerdings schon so etwas wie ein Duft fürs Leben. Zum Sommerurlaub wird er ausgekramt und jedesmal wenn ich den Duft rieche, bin ich wieder im Urlaub (Düfte haben ja generell eine sehr situative Wirkung auf mich – wenn ich das Parfum meiner ersten großen Liebe erschnuppere, werde ich ganz schwach. Marke wird nicht verraten…).

Mein Favorit für diesen Sommer: Eau de pamplemousse rose von Hermès-Meisterparfümeur Jean Claude Ellena. Riecht so grapefruitig nach Grapefruit… herrlich. Und das obwohl noch nicht mal Grapefruit drin ist.

Eure Kathrin

Dienstag, 2. Juni 2009

Arme Neue.


Nancy, unsere neue Volontärin, hat ein völlig falsches Bild von uns.

Nancy denkt, wir würden tatsächlich (fast) alle auf Glyx-Diät sein. Nancy denkt, in unserem Büro würden ständig dicke Pakete diverser Onlineshops eintreffen. Nancy denkt, wir würden uns gegenseitig Bilder von Robert Pattinson schicken, und News. Nancy denkt, wir würden uns in Schreibpausen die Nasen pudern.

Nancy denkt, wir wären so richtige Mädchen.


Gut, dass Nancy noch 25 Tage hier ist, damit wir sie zum Schweigen bringen vom Gegenteil überzeugen können.